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Die besondere Hochzeitsreise

Bei dem folgenden Bericht werde ich einmal etwas privat abweichen. Ich werde von meiner Hochzeitsreise berichten.

Unzählige Kubikmeter Wasser sind von dem Tag des Jas inzwischen den Rhein hinabgeflossen. Es war eine im Vergleich zu heute recht bescheidene Hochzeit. In der Altstadt von Düsseldorf wurden wir getraut, und es gab ein gemütliches Essen, wegen nicht vorhandener Großfamilie, im engsten Familienkreis. Das war alles sehr beschaulich, und meine Frau und ich haben den Tag sehr genossen. 

Am frühen Nachmittag verließen wir die Gäste und zogen uns schnell um, und begaben uns zum Bahnhof Düsseldorf. Wir hatten nämlich eine Bahnreise nach Südtirol ins Grödnertal gebucht. Somit ging es per Liegewagen gen Süden. Da es Mitte März wär, hatten wir uns auf eine schöne Winterlandschaft gefreut.

Doch erst einmal mussten wir die Nacht hinter uns bringen. Mit uns in unserem vierer Abteil reisten noch zwei sympathische junge Damen aus Wuppertal. Als Hochzeitsreisende gaben wir uns allerdings nicht zu erkennen. Aber wie das Schicksal so mitspielt, hatte ich, was ich zu meinem Erschrecken auch erst im Zug bemerkte, vergessen, die Schuhe zu wechseln. Sonst eigentlich winterlich gekleidet, trug ich noch die damals modernen superspitzen Lackschuhe. Im Nachherein wurde diese Tatsache zum Verhängnis.Die beiden Damen wohnten übrigens, wie wir während der Zugfahrt erfuhren, im selben Hotel wie wir. 

Nun kamen wir morgens in Waidbruck, die Bahnstation, um per Bus ins Grödnertal zu gelangen, an.  Unser Ferienort hieß St. Ullrich, wo wir das Hotel Post gebucht hatten. Bei der Ankunft war es noch nicht so ganz hell aber soviel war zu erkennen, dass eine weisse Schneepracht fehlte. Jedoch wurden wir von dem Busfahrer getröstet, denn es gehe doch erheblich höher und dann würden wir schon überrascht werden. So war es dann auch. An den Südhängen blühten zwar teilweise schon recht üppig die Krokusse, aber sonst gab es noch genügend Schnee. Da sich in St. Ullrich  die Talstation der Kabinenbahn  zur berühmten Seiser Alm befindet, konnte man natürlich bequem hochfahren, und dort oben stundenlang durch die prachtvollste Winterlandschaft wandern oder per Schlittenfahrt das traumhafte Panorama der Dolomiten genießen.

Meine Frau und ich erlebten herrliche Stunde hier oben, eine unwahrscheinliche Stille, einen tiefblauen Himmel, und eine angenehme Wärme durch die kraftvolle Märzsonne. 

An dem zweiten Morgen wurden wir beim Frühstück auf unserem Balkon mit einem wunderschönen Blumenstrauß überrascht. Die beiden Damen aus unserem Abteil hatten einmal durch die verrückten Schuhe und wohl auch durch unser etwas spezielles Verhalten mitbekommen, dass wir auf Hochzeitsreise waren. Wir freuten uns riesig, denn dazu sang ziemlich laut von der Talstation herüber Adriano Celentano seinen Titel Azzurro. 

Nun sprach sich im Hotel unsere Geschichte schnell herum, und es gab einige gemütliche Nachfeuern, die größer waren als die Hochzeit daheim. 

1.12.14 16:00
 
Letzte Einträge: Busreise nach Schenna, Busreise nach Schenna, 2.Teil / Reise nach Schenna in Südtirol, Der Martinsabend, Der Martinsabend


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